Allgemein / Garten / Wohnen

Damit sich Rosen in Ihrem Garten wohlfühlen

Wer Blumen mag, will in seinem Garten meistens ebenso Rosen pflanzen. Diese Blumen gelten allerdings im Allgemeinen als anspruchsvoll. Denn Rosen wollen Luft, viel Sonne und insbesondere den richtigen Boden im Garten. Nicht alle Gärtner halten hier das passende Fleckchen bereit. Wer lediglich ein Plätzchen übrig hat, das sich eher im Schatten befindet, muss trotzdem nicht auf diese hübschen Pflanzen verzichten. Rosen wachsen im totalen Schatten nicht.

Allerdings treiben Wichuriana- oder Rambler-Rosen so extrem, dass diese aus den schattigen Zonen in die sonnigen Baumkronen hineinwachsen. Selbst die modernen Sorten der Bodendecker- beziehungsweise Kleinstrauchrosen sind derart robust, dass diese ebenso mit wenigen Sonnenstunden klar kommen. Trotz allen sollten sie zwischen vier und fünf Stunden Sonne täglich tanken können.

Rosen benötigen einen guten Gartenboden

Rosen mögen einen gehaltvollen Erdboden, der einen pH-Wert zwischen sechs und sieben enthält. Dieser soll genügend Wasser halten, jedoch ebenso den Wurzeln ausreichend Luft bereitstellen. Denn gerade Rosen leiden unter verdichteten Böden. Deshalb sollte man diese tiefgründig lockern sowie vor dem Pflanzen gut vorbereiten. In das Pflanzenloch gehört hervorragende Bodenerde. Beim Pflanzen wird in den Boden kein Kompost eingearbeitet, sondern dieser wird auf dem Beet drei Zentimeter hoch um die Rosen herum ausgebracht.

Über den Sommermonaten wird die Kompostschicht dann Stück für Stück in den Gartenboden eingearbeitet. Lediglich jedes zweite Jahr benötigen die Rosen erneut Nachschub. Damit eine Überversorgung mit Nährstoffen vermieden wird, düngt man die Gewächse zunächst ab dem zweiten Jahr. Der Hobbygärtner kann zudem den Boden mit einem Bodenaktivator verbessern. Hierbei sollte man lediglich ein Produkt einsetzen, das keinerlei Sulfate beinhaltet.

Spezielle Rosensorten wachsen in schweren Böden

Aufgrund der richtigen Sortenwahl ist es möglich, dass sich Gärtner manche Probleme sparen. Viele Rosen mit Wildcharakter können mit ungünstigen Bedingungen gut zurechtkommen. Nach einigen Jahren werden stark wachsende Ramblerrosen zu stattlichen Blütenkaskaden. Von Salzbelastung und Trockenheit lassen sich Kartoffelrosen nicht so schnell beeindrucken. Die Essig- und die Weinrose gedeihen auch in schweren Böden.

Auf Prädikat achten bei Balkonrosen

Wer über keinen Garten verfügt, jedoch einen Balkon hat, der sollte sich für schwach wachsende Rosensorten entscheiden. Wichtig ist hierbei die richtige Pflege. Weil Rosen tief wurzeln, mögen diese einen tiefen Topf. Zwar ist ein gewöhnlicher Balkonkasten möglich, doch überleben die entsprechenden Rosen dann die kalte Jahreszeit nur selten. Wenn die Rosen im Außenbereich überwintern, ist ein frostfester oder Kunststoff-Topf zu wählen. Kübelpflanzerde empfiehlt sich als Substrat. Alternativ ist es möglich, Gartenerde eins zu eins mit Gartenerde zu mischen. Rosen im Kübel werden bis Ende Juli gedüngt, wie einjährige Balkonblumen. Inzwischen bietet der Handel ebenso speziell gezüchtete Balkonrosen an. Das Beste ist, man wählt Rosen, die mit dem ADR-Prädikat ausgezeichnet wurden. Diese Rosen sind gegenüber Pilzerkrankungen widerstandsfähiger.